Allerlei Abenteuer

Kinderbett im Flieger –
was wirklich funktioniert

Drei Produkte, die den Sitz deines Kindes in eine Liegefläche verwandeln.

Kleiner Trick, großer Unterschied

Auf einem 12-Stunden-Flug mit Kind ist der Unterschied zwischen „Kind liegt bequem" und „Kind kann nicht einschlafen" manchmal ein einziges Produkt, das 20 Euro kostet – und das kaum jemand kennt. Hier sind die drei Optionen, die es gibt.

Option 01
Unser Tipp
Aufblasbares Fußstützkissen

Das Kissen füllt den Beinraum zwischen deinem Sitz und dem Vordersitz auf. Je nach Stärke kannst du es als Fußstütze nutzen oder so weit aufblasen, dass dein Kind komplett liegt. Kleines Packmaß, leicht – wir nutzen es selbst, auch für Jonna im Mietwagen und anderen Schlafsituationen unterwegs.

Vorteile

  • Günstig (ca. 15–30€)
  • Kleinstes Packmaß
  • Für alle Kindergrößen

Nachteile

  • Braucht Zeit zum Aufblasen
  • Passt je nach Abstand unterschiedlich
  • Nicht bei allen Airlines erlaubt
Caro

"Auch mega für den Mietwagen oder im Wartebereich am Flughafen – dort kannst du es für dein Kind aufpusten, damit es auch beim Umstieg zur Not schlafen kann. Tipp: Jonna hatte die letzten Male immer auch eine Schlafmaske auf – hat super geholfen."
— Caro

Jonna schläft auf der Sitzverlängerung
Option 02
Fußhängematte

Die Hängematte wird an der Halterung des Klapptisches befestigt. Das Kind streckt die Beine rein und liegt quasi in einer Schlaufe – der Vordermann merkt nichts davon. Ideal für Kinder, die sich gerne einrollen.

Vorteile

  • Allerkleinstes Packmaß
  • Schnell angebracht
  • Kein Aufblasen nötig

Nachteile

  • Nur für kleinere Kinder
  • Braucht stabilen Klapptisch
  • Nicht bei allen Airlines erlaubt

Haben wir selbst nicht getestet – haben wir aber schon bei anderen Eltern im Flieger gesehen.

Option 03
JetKids by Stokke

Ein Handgepäck-Koffer mit integrierter ausziehbarer Matratze. Das Kind fährt ihn selbst durch den Flughafen – und im Flieger wird er vor dem Sitz platziert und zur Liegefläche. Teurer, aber Gepäck und Schlafunterlage in einem.

Vorteile

  • Koffer + Schlafunterlage in einem
  • Kind trägt selbst
  • Stabil und langlebig

Nachteile

  • Teuer (ca. 200–250€)
  • Voluminöser im Handgepäck
  • Nicht bei allen Airlines erlaubt

Haben wir selbst nicht getestet – haben wir aber schon bei anderen Eltern im Flieger gesehen.

Caro im Flieger

Kurzer Hinweis: Ob das erlaubt ist, hängt von der Airline ab – einfach vorher kurz bei der Airline checken. Wir selbst haben die Sitzverlängerung immer erst nach dem Abdunkeln aufgepustet. Nur bei Jetstar mussten wir sie wieder abbauen.

— Caro, @allerlei_abenteuer

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